Diese Hunderassen dürfen geschoren werden

Das Fell des Hundes verleiht ihm nicht nur sein typisches Aussehen, es hat auch viele wichtige Funktionen.

  • Natürliche Klimaanlage / Temperaturausgleich bei Hitze

  • Schutz der Haut vor Schmutz und Kälte / Abhalten von Nässe

 

Man unterscheidet bei der Fellbeschaffenheit zwischen Stock-, Stichel- und Rauhaar, zwischen Hunden mit  und ohne Unterwolle, mit langem oder kurzem, glattem oder welligem Haar. Damit sich der Vierbeiner wohl in seinem Fell fühlt, braucht es regelmässige Pflege. Je nach Haarstruktur bedeutet das mehr oder weniger Aufwand. Regelmässiges Bürsten und Kämmen ist gut und wichtig, reicht aber nicht aus. Einige Fellarten müssen getrimmt (totes Deckhaar entfernen) oder gecardet (Unterwolle entfernen) werden, um das Fell von abgestorbenem Haar zu befreien. Und bei manchen langhaarigen Rassen ist es oft sinnvoll, da Fell regelmässig zu scheren.

 

Scheren: Diese Hunde brauchen einen Kurzhaarschnitt

Nicht alle langhaarigen Rassen können gleich behandelt werden. Die maschinelle Schur kommt für Hunde mit wolligem, dichtem oder seidigem langen Fell in Frage. Also zB für Malteser, Yorshire Terrier, Havaneser, Bolonka, Pudel etc .

Das Scheren verhindert das Verfilzen und erleichtert die tägliche Fellpflege. Wobei auch geschorene Hunde regelmässig gebürstet oder gekämmt werden müssen, damit das Fell sauber bleibt und die Haut gut durchblutet wird.

Langhaarige Hunde mit Unterwolle werden nur in Ausnahmefällen geschoren, da das Deckhaar sonst auf Dauer ausdünnt, verblasst und die Unterwolle noch dichter (und  attraktiver für Ungeziefer) wird. Ausserdem verlieren die Hunde dadurch ihre haarige Klimaanlage und den pelzigen Haarschutz. Bei extrem verfilzten oder verwahrlosten Hunden bzw. bei tierärztlicher Anordnung führt jedoch auch hier kein Weg an der Schur vorbei.

Pilatusblick 18, 6026 Rain